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Erfahrungsberichte

Vor zehn Jahren begleitete ich mal eine Freundin bei der Geburt ihres Kindes. Das war eine ziemlich schreckliche Erfahrung – nicht, weil die Geburt besonders kompliziert war, sondern weil wir die größte Zeit im Kreißsaal allein waren. Die Hebammen hatten einfach keine Zeit, sich um meine Freundin zu kümmern und kamen erst in letzter Minute. Das wollte ich nicht durchmachen. Als ich vor gut einem Jahr schwanger wurde, war für mich also gleich klar, dass ich eine Beleggeburt machen würde. Das Krankenhaus war mir egal – mir war nur wichtig, dass ich die Hebamme, die mich unter der Geburt betreut, bereits kenne. Ich traf mich mit zwei Beleghebammen und entschied mich dann für Rita, weil wir einfach gleich einen guten Draht zueinander hatten. Die Vorsorgeuntersuchungen bei Rita fand ich toll – sie nahm sich viel mehr Zeit als meine Frauenärztin, da war eine ganz andere menschliche Nähe da. Sie lernte mich mit all meinen Sorgen und Ängsten kennen und das gab mir ein gutes Gefühl für die bevorstehende Geburt, denn das ist ja schon eine Extremsituation, in der man nicht weiß, wie man reagiert. Als es dann soweit war, sind wir die Entbindung ganz entspannt angegangen. Ich hatte einen Blasensprung und bin dann erst mal mit meinem Mann zu Rita in die Hebammenpraxis gefahren. Da stellte sich dann heraus, dass es tatsächlich schon losging – dann wir sind alle zusammen ganz fix ins Krankenhaus. Schon nach vier Stunden war Bent da. Für mich war unter der Geburt ganz wichtig, dass Rita die ganze Zeit da war und mir versicherte, dass alles gut lief. So musste ich mir keine Sorgen machen, weil ich das Gefühl hatte, Rita hat das im Griff. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut begleitet. Inzwischen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, ein Kind ohne Beleghebamme zu bekommen – alle wichtigen Entscheidungen im Leben plant man durch, aber bei so einer wichtigen Lebenssituation wie einer Geburt begibt man sich in die Hände einer Fremden? Das macht für mich keinen Sinn.
Inken Schnaase, 35 Jahre. Sohn Bent ist vier Monate alt.
 


Ich hatte mich für eine Beleggeburt bei Gode Baumeister entschieden, weil ich ziemlich große Angst vor der Entbindung hatte. Schon oft hatte ich Geschichten von Frauen gehört, die die Geburt ganz schlimm fanden, weil sie sich allein vorkamen und nicht wussten, was mit ihnen passiert – und das wollte ich nicht erleben. Also traf ich mich bereits im 4. Monat mit Gode zu einem Vorgespräch. Wir verstanden uns gut und ab diesem Zeitpunkt machte ich jede zweite Schwangerschaftsvorsorge in der Hebammenpraxis. Das war toll, weil Gode und ich uns so besser kennen lernten und ich alle Sorgen und Ängste, die ich in Bezug auf die Geburt hatte, vorab mit ihr besprechen konnte. Als es dann losging, war ich zwar sehr aufgeregt, aber dennoch zuversichtlich.  So war es dann auch: Insgesamt sechs Stunden dauerte die Geburt, anstrengend fand ich nur die eine Stunde, bevor ich mich zur PDA entschloss. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut betreut und begleitet und auch mein Mann war gut integriert – er kannte Gode ja auch schon von der Vorsorge. Als Mathilda dann auf der Welt war, konnte ich es gar nicht glauben. So eine Geburt war doch kein unüberwindbares Hindernis! Ich blieb zwei Tage im Krankenhaus, weil ich mich zu schlapp fühlte, um nach Hause in den vierten Stock zu steigen. Als ich dann zuhause war, besuchte Gode uns jeden Tag und schaute, wie es mir und Mathilda ging. Es war ein tolles Gefühl, zu wissen, dass sie jeden Schritt von Mathildas Entwicklung mitbekommen hatte – vom Embryo bis zum Neugeborenen. So fühlten wir uns auch im Wochenbett richtig aufgefangen. Auch danach behielten wir noch die Anbindung an die Hebammenpraxis – ich besuchte dort die Rückbildungskurse und später noch eine Mutter-Kind-Gruppe. Und auch heute haben wir noch gelegentlich Kontakt.
Anne-Ev Ustorf, 31 Jahre. Tochter Mathilda ist mittlerweile 2 Jahre alt

 

Nach der ärztlichen (Jubel)diagnose „schwanger“ und der ersten Freude kamen dann auch schon postwendend jede Menge Fragen auf uns zu wie beispielsweise „In welches Krankenhaus gehen wir?“ oder „Wann müssen wir uns dort anmelden?“

Glücklicherweise erhielten wir von den Eltern meines Patenkindes den Tipp doch mit einer Beleghebamme zu arbeiten. Geprägt durch ein bisschen Aberglaube kümmerten wir uns erst nach dem 3. Monat hierum und nur durch die Absage einer anderen werdenden Mutter hatten wir das Glück nun bei den Alsterläufern unter zu kommen. Ohne diese Schicksalsfügung wäre dieser Bericht nie entstanden und vieles wäre nicht so entspannt gewesen wie wir es jetzt erleben durften. Das erste Fazit lautet rückblickend: KÜMMERE DICH RECHTZEITIG UM EINE BELEGHEBAMME, DENN KOMPETENTE SIND SCHNELL AUSGEBUCHT.

Durch die Existenz und die Zusammenarbeit mit „unserer“ Beleghebamme erübrigte sich auch die Frage „In welches Krankenhaus gehen wir?“ und wir brauchten uns so nicht an dem gängigen Krankenhausinformationshospitalismus werdender Eltern beteiligen. Die Alsterläufer arbeiten mit dem Heidberg Krankenhaus hervorragend zusammen und überzeugen durch ein sehr ausgetüffteltes Konzept. Dann entstanden wie bei vermutlich allen Ersteltern jede Menge Fragen. Was brauche ich an Babyausstattung? Ist es normal wie ich mich fühle? Ist alles O. K. mit mir? Auf alle Fragen bekamen wir immer kompetente und hilfreiche Antworten. Das Fazit Nummer zwei lautet: EINE BELEGHEBAMME HILFT BEI DER BEANTWORTUNG EINER VIELZAHL VON (ANFÄNGER)FRAGEN UND GIBT IN DER TEILWEISE UNÜBERSCHAUBAREN SITUATION SICHERHEIT.

Nach der Vorbereitungsphase kommt es dann unweigerlich zum Höhepunkt, der Geburt. In dieser Phase ist es wiederum sehr angenehm eine Beleghebamme an der Seite zu haben. Sie kennt die spezielle Situation im Krankenhaus und ist eine kompetente Beraterin bei allen Fragen. In unserem speziellen Fall half uns der kühle Kopf von Nele ungemein die psychisch sehr belastende Situation von drei unendlich langen Wartetagen zu überstehen. Auch hinsichtlich der in dieser Situation absolut überfordernden Frage „Kaiserschnitt oder Wehentropf?“ war eine vertraute Person an der Seite mehr als hilfreich. Die Begleitung zog sich dann durch die emotional unglaubliche Situation der Geburt und die ersten Minuten mit dem neuen Erdenbürger durch. Die Ratschläge, die Einfühlsamkeit oder auch das einfache in den Arm nehmen waren einfach super. Fazit Nummer drei lautet: MIT EINER BELEGHEBAMME BIST DU NICHT ALLEINE UND DAS TUT GUT.

Aber auch die Zeit danach ist nicht minder aufregend. Beispielsweise das Erlebnis Stillen mit allen seinen Facetten bringt viele Fragen mit sich (z. B. nach unterschiedlichen Stillpositionen). Oder aber auch Fragen zum allgemeinen Babyhandling, das erste Bad mit dem Baby, wie funktioniert es mit der Abpumpmaschine, was muss bei der Nabenheilung beachtet werden und welche Kurse sind in welchem Alter für Babys sinnvoll? Viele dieser Fragen wären vermutlich im Alltagsstress im Krankenhaus auf der Strecke geblieben, durch eine Beleghebamme ist hierfür aber immer Raum. Fazit Nummer vier lautet: EINE BELEGHEBAMME HAT AUCH NACH DER GEBURT IMMER EIN OFFENES OHR FÜR MUTTER UND VATER.

Ebenso ist die erste Zeit zu Hause mit dem Baby eine unglaubliche Veränderung und es entstehen neue Fragen wie z. B. „Ist es normal wenn mein Kind Durchfall hat?“, „Nimmt mein Kind genug zu?“ oder „Macht es etwas wenn mein Kind 4 Tage nicht in die Windel geschietert hat?“ Durch die Existenz der Beleghebamme und die Kenntnis ihrer Telefonnummer kann hier auf dem kurzen Wege viel geklärt werden. Fazit Nummer fünf lautet: DURCH EINEN ANRUF BEI DER BELEGHEBAMME KÖNNEN VIELE (WOCHENND)SORGENFALTEN GEGLÄTTET WERDEN.

Sehr angenehm ist bei den Alsterläufern außerdem, dass spezielle Erste Hilfe Kurse für Kinder, Rückbildungsgymnastik etc. unter einem Dach angeboten werden. Auch die Praxisstruktur der Alsterläufer hinsichtlich der Absicherung des Geburtstermins im Falle von Krankheit oder bei einer Geburtendopplung im Team ist sehr fortschrittlich und beispielhaft. Für uns angehende Eltern war es so sehr angenehm. Das Abschlussfazit lautet: DIE ALSTERLÄUFER SIND HOCH KOMPETENT + FREUNDLICH UND WIR WÜRDEN DIE ENTSCHEIDUNG MIT EINER BELEGHEBAMME DER ALSTERLÄUFER ZU ARBEITEN JEDERZEIT WIEDER SO TREFFEN! NOCH NIE WAR GELD SO GUT UND SINNVOLL INVESTIERT.

 

Familie Herzog

 

 

 

Meine Beleghebamme war Gode Baumeister. Sie hatte mich schon in den letzten Monaten der Schwangerschaft intensiv betreut und als ich dann übertrug, konnte ich trotzdem einigermaßen entspannt bleiben, weil ich wusste, dass Gode das alles im Blick hat. Ich kam jeden Tag zur Kontrolle in die Praxis. Am neunten Tag war klar, dass jetzt bald etwas passieren müsste. Also sprach Gode mit mir die verschiedenen Möglichkeiten durch: Wehentropf, Wehencocktail und so weiter. Wir entschlossen uns für den Wehencocktail, eine einigermaßen sanfte Methode, Wehen auszulösen. Ich trank ihn am Nachmittag und wachte nachts mit leichten Wehen auf. Dann spürte ich einen kleinen Tritt – und schon war die Fruchtblase geplatzt. Ich rief Gode an. Sie riet mir, erstmal in die Badewanne zu gehen, um zu schauen, ob die Wehen wieder vorübergingen oder stärker wurden. Sie wurden stärker, also verabredeten wir uns eine Stunde später in der Klinik. Im Krankenhaus untersuchte mich Gode und schickte mich dann noch mal mit meinem Mann raus zum Spazieren gehen, denn der Muttermund war noch nicht besonders weit geöffnet. Irgendwann hatte ich so starke Wehen, dass ich eine PDA wollte. Kein Problem, die PDA saß so gut, dass ich mich damit noch gut bewegen konnte. Doch weil der Muttermund sich trotz der Wehen immer noch nicht weiter geöffnet hatte, musste Gode ihn manuell eröffnen. Das war für mich nicht weiter schlimm, weil ich ja sowieso keine Schmerzen mehr spüren konnte. Dann hieß es warten. Die folgenden ein oder zwei Stunden erinnere ich als sehr entspannt und fast fröhlich, mein Mann schlief, Gode kam immer wieder rein und raus, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung war. Irgendwann war es dann so weit. Allerdings hatte sich unser Kind mittlerweile in eine Sterngucker-Position gelegt, es wurde also noch ein bisschen kompliziert. Ein Kaiserschnitt kam ins Gespräch, aber nach den 10 Stunden im Kreißsaal hatte ich eigentlich keine Lust mehr, jetzt noch in einen OP gerollt zu werden. Gode machte mir Mut und sagte mir, dass ich es auch so schaffen würde. Und so war es dann auch: Mithilfe des Einsatzes einer Saugglocke erblickte unser Sohn Oscar auf die natürliche Art und Weise das Licht der Welt. Obwohl die Geburt alles in allem ja nicht ganz unkompliziert war, muss ich sagen, dass mein Mann und ich die ganze Zeit über keine Angst hatten. Gode hat es irgendwie geschafft, alle Angst von uns fern zu halten. Sie hat über uns gewacht. Schon aus diesem Grund würde ich immer wieder eine Beleghebamme nehmen: Man fühlt sich unter der Geburt behütet, weil man weiß, da passt jemand auf, den man kennt und vertraut und der sich auskennt. Auch mit der Nachsorge durch Rita und dem anschließenden Kursangebot der Hebammenpraxis waren wir super zufrieden. Mittlerweile ist Oscar sieben Monate alt und wir gehen immer noch in die Praxis – zum Musikgarten.

 

Monica Giermann, 33 Jahre alt, Sohn Oscar ist inzwischen sieben Monate alt.

 

 

 

Gode hat meine drei jüngsten Kinder entbunden und ich muss sagen: Alle drei Geburten waren wunderschöne Erlebnisse. Meinen ersten Sohn, Teo, hat Gode entbunden, als sie noch im Krankenhaus Barmbek als Hebamme arbeitete. Ich hatte sie sowieso als meine Nachsorge-Hebamme ausgewählt und es war purer Zufall, dass sie an dem Abend Dienst hatte. Eigentlich war ihre Schicht gerade beendet, als wir kamen, doch dann entschloss sie sich, die Geburt noch schnell mit uns zu machen. Nach zwei Stunden war mein Sohn da und obwohl es keine unkomplizierte Entbindung war, weil Teo sehr groß war und zwischendurch auch mal feststeckte, war die Geburt einfach total schön. Meine älteste Tochter und eine gute Freundin von mir waren dabei und danach saßen wir alle im Kreißsaal zusammen und tranken Sekt und aßen Kuchen. Es war sehr familiär. Auf die zwei weiteren Geburten mit Gode hatte ich mich dann richtig gefreut, weil ich die Stimmung im Kreißsaal mit den Kerzen und der Musik immer so festlich fand und darauf vertrauen konnte, dass Gode das alles im Griff hat. Bei ihr hat man ein gutes Gefühl: Sie ist sehr einfühlsam und sagt einem aber dennoch genau, was zu tun ist. Sie ist kompetent und würde aber dennoch nie ihre Kompetenzen überschreiten. Ich hatte immer die Gewissheit, dass ich keine Schmerzen aushalten müsste, wenn ich nicht wollte - und das hat mir letztendlich, glaube ich, dann auch die Kraft gegeben, jede Geburt ohne Schmerzmittel zu schaffen. Heute haben wir immer noch Kontakt, Gode kennt meine Kinder und gehört fast schon zur Familie. Für die Kinder ist es auch toll, zu wissen, wer sie auf die Welt geholt hat. Ich würde immer wieder eine Beleggeburt machen und finde es fast schon schade, dass ich inzwischen so alt bin - sonst würde ich jetzt vielleicht noch ein Kind bekommen!

 

Margrit Willer, 43. Teo, Caro und Ben sind mittlerweile zehn, acht und drei Jahre alt.

 

 

 






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